!! ACHTUNG PROGRAMM-ÄNDERUNG - Konzert im Haus der Musik 14.4.2012 !!
The Bluesmopolitans
Es wird aber trotzdem ein packender Bluesabend gestaltet: Nach der CD-Präsentation der Bluesmopolitans wird es ersatzweise eine lange Session mit vielen Gastmusikern geben.
Der Eintritt wird auf EUR 15.- reduziert - bereits gekaufte Karten werden auf Wunsch aber auch zurückgenommen.
Details und Tickets
Nachruf Bugs Henderson
Bugs Henderson
Dietmar Hoscher
Bugs Henderson & The Shuffle Kings@Reigen-Live Vienna 15.10.2011
Nachruf Louisiana Red
Louisiana Red
In den späten 1940ern zog es Louisiana Red bluesmäßig nach Detroit, wo er sich unter anderem mit John Lee Hooker anfreundete und erste Plattenaufnahmen unter dem Pseudonym „Rocky Fuller“ einspielte. Daneben war er als Straßenmusiker tätig, verdingte sich als Hilfsarbeiter und diente bei der Air Force in Korea. Weitere Stationen seiner musikalischen Karriere waren Chicago, wo er unter anderem für Chess Records aufnahm, aber auch New York. In den Sechzigern feierte Louisiana Red Erfolge auf dem Roulette Label. Trotzdem nahm das Interesse an seinem Blues in den Staaten ab und Red konzentrierte sich zunehmend auf Europa, wo sein authentischer, bodenständiger Stil auch von den Bluespuristen sehr geschätzt wurde. Horst Lippmann brachte Louisiana Red mit dem American Folk Blues Festival nach Deutschland. Schließlich ließ sich der Musiker mit seiner Gattin Dora in Hannover nieder. Reds kompromisslos ehrlicher Blues machte ihn zum gern gesehenen Gast zahlloser Clubs und Festivals, darunter auch dem Vienna Blues Spring, wo er noch im April des Vorjahres begeisterte. Das 2009 veröffentlichte, grandiose Album „Back To The Black Bayou“ katapultierte Louisiana Red schließlich auch in seiner Heimat zurück ins Rampenlicht der Bluesszene, etliche Blues Music Awards waren die Folge. Unterstützt wurde er auf dieser Platte unter anderem von Little Victor, Kim Wilson, David Maxwell und Bob Corritore. Stimmlich voller Kraft, bisweilen sogar aggressiv, brillierte der damals 77jährige auch mit seiner furiosen Slidegitarre. Louisiana Red war ein unermüdlich engagierter, mitunter streitbarer aber stets liebenswürdiger Vertreter des traditionellen, erdigen, tief emotionalen Blues. Er verstarb am 25. Februar dieses Jahres in einem Spital in Hannover an einer Schilddrüsenerkrankung.
Dietmar Hoscher
Louisiana Red mit Al Jones Band@Reigen-live 30.4.2011 Vienna Blues Spring
Vienna Blues Spring 2012 - Vorwort von Bürgermeister Dr. Michael Häupl
Dr. Michael Häupl
Kein Wunder, bietet das Festival doch die Möglichkeit, die Vielfalt des Blues hautnah miterleben zu können. Hier treffen arrivierte Künstlerinnen und Künstler auf Newcomer. Und die Veranstalter legen Wert darauf, auch der heimischen Szene breiten Raum zu widmen. Der Erfolg des Festivals zeigt sich auch darin, dass viele internationale Stars dieses Genres ihre Visite in der Bundeshauptstadt zu Beginn des Frühlings offenbar bereits alljährlich fix einplanen. Und damit ist der Vienna Blues Spring auch als touristische Kultur-Attraktion bereits eine wichtige Größe.
Den Organisatoren wünsche ich ein erfolgreiches Festival, den Besuchern tolle Konzerte!
Dr. Michael Häupl
Bürgermeister der Stadt Wien
Vienna Blues Spring 2012 - Vorwort des amtsf. Stadtrat für Kultur und Wissenschaft in Wien
Dr. Andreas Mailath-Pokorny
Viel Erfolg allen, die bei der Realisierung dieses Festivals mitarbeiten, teilnehmen oder einfach nur genießen!
Dr. Andreas Mailath-Pokorny
amtsf. Stadtrat für Kultur und Wissenschaft in Wien
Vienna Blues Spring 2012 - Vorwort des Geschäftsführers Wien Holding
Komm.-Rat Peter Hanke
Als Kulturkonzern der Stadt Wien ist es unsere Aufgabe, zur kulturellen Programmvielfalt in der Stadt beizutragen: Große Oper im Theater an der Wien, Musicals von Weltformat im Raimund Theater und im Ronacher, Weltstars und Top-Events in der Wiener Stadthalle sowie Kunst und Kultur zum Angreifen und Staunen in unseren vier Wien Holding-Museen. Mit rund 2,5 Millionen BesucherInnen haben sich unsere Kulturbetriebe als bedeutsame Triebfeder für die Wirtschaft, den Tourismus und den Arbeitsmarkt unserer Stadt etabliert.
Ich wünsche den BesucherInnendes Vienna Blues Spring 2012viel Spaß und gute Unterhaltung sowie allen Mitwirkenden und OrganisatorInnenviel Erfolg!
Komm.-Rat Peter Hanke
Geschäftsführer Wien Holding
Vienna Blues Spring 2012 - Einleitende Worte des Veranstalters
Ing. Wolfgang Windbacher
Erstmals also fünf Veranstaltungsorte mit 43 Veranstaltungstagen. Zusätzlich findet am 24.3. eine Kooperation mit dem Akkordeonfestival statt: „Zydeco Sweetheart“ ROSIE LEDET und ihre ZYDECO PLAYBOYS (USA) werden ordentlich einheizen! Mehr als 330 MusikerInnen aus 10 Nationen werden erwartet, wobei wir auch großen Wert auf einen hohen Frauenanteil legen, obwohl Blues traditionell stark männerdominiert ist. Der Anteil österreichischer Musiker liegt bei rund der Hälfte - ein sehr hoher Prozentsatz für ein internationales Festival!
Ich danke sehr herzlich allen Unterstützern, besonders Herrn Bürgermeister Dr. Michael Häupl für den Ehrenschutz, der Kulturabteilung der Stadt Wien unter Kulturstadtrat Dr. Mailath Pokorny sowie der Wien Holding. Weiters allen Inserenten im Programmheft und den Medienpartnern Kurier, blues.at, Echo Verlag, Ö1 (Herbert Uhlir) und Radio Wien (Tommy Vitera) für die langjährige Zusammenarbeit.
Viel Vergnügen, viele Neuentdeckungen und spannende Konzertabende wünscht mit „bluesigen“ Grüßen
Ing. Wolfgang Windbacher
Veranstalter
Vienna Blues Spring 2012 - Vorwort des Künstlerischen Leiters
Dietmar Hoscher & Bob Margolin
Die Spielorte werden in diesem Jahr abermals ergänzt, so kommt erstmals das Theater Akzent hinzu, welches das im Rahmen des Vienna Blues Spring zu feiernde 30jährige Jubiläum des rührigen, heimischen Labels „WOLF Records“ beherbergt. Das „Haus der Musik“ kehrt auf die Liste der Spielorte zurück, weiter dabei das Mozarthaus Vienna mit seiner außergewöhnlichen, intimen Atmosphäre, welche wie gewohnt einigen akustischen Gustostückerln Platz bieten wird. Die große Gala geht wie 2011 im Festsaal des Wiener Rathauses über die Bühne, wiederum als Charity für den und veranstaltet vom Verein „flora – Wienerinnen gegen Brustkrebs“. Und natürlich das „Herz“ des Festivals, der REIGEN.
Unverändert bleibt das bewährte Konzept, insbesondere der Vielfalt des Genres genügend Platz zu bieten, auch wenn man dafür vereinzelt Kritik hinnehmen muss. Von klassischem Deltablues über Rockblues und Soulblues bis zu R´n´B und Boogie wird einmal mehr extrem viel geboten. Damit sollen unterschiedlichste Publikumskreise angesprochen werden. Der heimischen Szene gibt man wie stets breiten Raum und ebenso wie in den Vorjahren legen wir auch hohen Wert auf die „Blueswomen“, die bereits in der ersten Festivalwoche groß aufspielen werden, unter anderem mit „More Girls With Guitars“ im Rahmen des RUF-Bluescaravan. Schließlich ist Blues nicht nur keine Frage von Hautfarbe und Herkunft, sondern auch keine des Alters oder des Geschlechts. Neben zahlreichen Festival-Newcomern wie Big Pete Pearson oder den Sultans Of Slide machen naturgemäß auch etliche bisherige Publikumslieblinge, von Bob Margolin bis Larry Garner, ihre Aufwartung. Am einen Ende der Blues-Jahrzehnte-Skala finden sich Veteranen wie Savoy Brown oder Clem Clempsen und Arthur Brown als Gäste der Hamburg Blues Band, am anderen die „next generation“ mit Kofi Baker und Malcolm Bruce zwei Söhne des legendären „Cream“-Trios!
Auf eine Künstlerin des diesjährigen Vienna Blues Spring möchte ich besonders verweisen: Candye Kane. Die großartige, liebenswerte und engagierte Sängerin, Komponistin und Pianistin ist abermals an Krebs erkrankt, nachdem sie diese heimtückische Geisel in heroischem Kampf bereits überwunden glaubte. Trotzdem geht sie auf Europatournee, auch, um Geld für ihre Behandlung in Amerika zu verdienen. Der Vienna Blues Spring ruft daher während des gesamten Festivals 2012 zu einer Spendenaktion für Candye Kane auf. Ich hoffe, dass sich möglichst viele Bluesfans daran beteiligen werden!
Mag. Dietmar Hoscher
Künstlerischer Leiter des Vienna Blues Spring